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Wohnraumeinheiten für Studenten.
In vielen deutschen Städten ist studentischer Wohnraum rar.
Das vorgestellte Konzept erlaubt es, schwer bewirtschaftbare Industriebrachen und ehemalige, denkmalgeschützte Produktionshallen mit geringem Aufwand in hoch flexiblen und modernen Wohnraum zu verwandeln. Die Hallen bieten überdachten Gemeinschaftsraum, sind Klimapuffer und können bei Bedarf anderen Nutzungen zugeführt werden. Das Konzept ermöglicht somit auch die temporäre Nutzung leerstehender Hallen, ein Umzug der Bewohner in eine andere Halle ist in kürzester Zeit und zu jedem Moment denkbar. Das Konzept kann an beliebigen Standorten mit ähnlicher Hallenstruktur realisiert werden.
Die Halle wird zur urbanen Nanostruktur: es entehen Plätze und Wege, Gärten und Terrassen.
Die Räume zwischen den Boxen werden zum Gemeinschaftsraum, zur Werkstatt, zum Atelier oder Repititionssaal. Die U-förmige Anordnung der Boxen lässt den Charakter eines Hofhauses entstehen.
Die Stapelung der Boxen erzeugt verdichteten Wohnraum ohne Verlust an Wohnqualität.
Belichtung und Bezüge zum Aussenbereich ergeben sich durch grossformatige Öffnungen in den Fassaden.
Als vorgefertigte Holzkonstruktionen sind sie kostengünstig herzustellen und flexibel aufzustellen.
Die Bauzeit bleibt wie die Investitionskosten gering.

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